Blogparade – mein Wort für 2018

Die liebe tellyventure hat auf ihrem gleichnamigen tollen Blog eine Parade ausgerufen, die uns dazu anhalten soll, einen Moment in uns zu gehen, um uns zu überlegen, was wir von dem kommenden Jahr erwarten, welche Ziele wir haben, welche Träume wir verfolgen und welchen möglichen Gefahren wir aus dem Weg gehen möchten. Dabei soll uns genau 1 Wort durch die kommenden 12 Monate leiten. Finde ich persönlich ja viel besser, als die zigste Liste mit guten Vorsätzen, die – seien wir ehrlich – schuldbewusst nach ein paar Monaten in der Schublade vergraben wird. Statt unrealistische Ziele zu setzen, möchte ich stattdessen versuchen, dem Jahr 2018 folgendermaßen zu begegnen:

Lagom (schwedisch) – Alles in Maßen

Mit diesem Wort als Freund im Arm möchte ich versuchen, allen Herausforderungen, Verlockungen, Chancen und Risiken gleichermaßen zu begegnen. Alles ist wichtig, Gutes wie Schlechtes, sparen wie genießen, schlemmen wie zurück halten, lachen wie weinen, fühlen wie denken – aber alles in Maßen. Ich neige dazu, mich schnell und hemmungslos einer Sache komplett zu widmen, wodurch ich oft den Blick für alles andere um mich herum, verliere. Wenn ich an einer gut riechenden Bäckerei vorbei laufe, fällt es mir schwer, mich nur für ein süßes Teilchen zu entscheiden (schlechtes Gewissen vorprogrammiert). Wenn ich mich durch die Outfits Vorschläge von meinen Lieblingsblogs durchklicke, wandern wieder mehr Artikel in den elektronischen Warenkorb, als ich eigentlich bezahlen kann (bzw. sollte). Meine Wochenenden sind oftmals schon über Wochen verplant, weil ich natürlich alle Freunde am liebsten gleichzeitig wiedersehen möchte. Dafür fällt dann private „Ich“- Zeit oft weg, die mir in stressigen Momenten dann fehlt. Da bei mir aber bislang keine radikalen Kuren à la „Entrümpel dein Leben und werde mit 100 Dingen glücklich„, Diäten oder streng verschriebenen Meditationsstunden geholfen haben, möchte ich nun diesen sympathischen Ansatz, alles machen zu dürfen, aber eben in Maßen, im neuen Jahr angehen. Ich bin gespannt, inwieweit mir Lagom Gelassenheit oder inneres Zähne knirschen schenken wird…

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JoGoldstein

Ich bin Jo Goldstein. Klingt gut, ist aber ausgedacht. Meinen richtigen Namen verrate ich nämlich nicht. Dafür sind all meine aufgeschriebenen Gedanken echt. Denn darum soll es hier gehen: Essays über gestern, heute und morgen, Kunst und Kultur, Zeitgeist und Relevantes. Achso, ich selbst bin übrigens 26, fühle mich oft viel älter, sehe dafür aber jünger aus. 

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